Ist das nicht
unfair? Nein, eher unerwartet, denn der Aufschrei, der durch die
Laufszene ging, als der DLV im Februar beschloss, bei
Laufveranstaltungen ab Januar 2016 einen Euro pro Teilnehmer vom
Veranstalter einzufordern, war in der Läufergemeinde groß. Bisherige Regelungen sahen deutlich
geringere Beiträge vor, etwa 25 bis 50 Cent pro Teilnehmer, je nach
Landesverband (in Thüringen beispielsweise 18 Euro pauschal pro
Lauf). Dabei ist noch nicht geklärt, wozu die erwarteten
Mehreinnahmen dienen sollen. Die neue Regelung trifft besonders
teilnehmerschwache kleine Veranstaltungen, welche oft kaum Gewinn
abwerfen und versuchen, mit niedrigen Startgebühren bei ihren
Teilnehmern zu punkten. Solche kleineren, vor allem Landschaftsläufe,
sind mir besonders ans Herz gewachsen und deren Existenz ist durch
die Neuregelung des DLV durchaus gefährdet. Derzeit planen bereits
viele Veranstalter, ihr Engagement zurückzunehmen oder ihre Läufe
nicht mehr beim Verband anzumelden, sollte diese „Gebührenanpassung“
tatsächlich kommen. Beides kann nicht im Interesse unserer Sportart
sein.
Montag, 13. April 2015
Montag, 30. März 2015
Schallmauern und Wartezeiten
Teil I: Schallmauern
Viel zu tun gab es in letzter Zeit, und die Lauferei stand dabei nicht unbedingt im Vordergrund. Deshalb wurde es auch hier recht ruhig, aber in den letzten Wochen hat sich ja endlich wieder etwas Berichtenswertes getan.
Mittwoch, 21. Januar 2015
Der unsichtbare Dritte
Es ist Mitte Januar und es entwickelt sich langsam zur Tradition, diesen unschlagbar günstigen Zeitpunkt eines gähnend leeren Wettkampfkalenders zu nutzen und beim Wintermarathon im Leipziger Clara-Zetkin-Park das Runden-Zählen und das 42,195-Kilometer-Laufen einzuüben. Damit einem dabei ja nicht langweilig wird und man keinen Blödsinn macht, kam der Veranstalter auf die Idee, dass man noch zwei Leute mitnehmen muss. Seit letztem Jahr wissen wir auch, dass dieser "jemand" nicht im Babyjogger sitzen darf, was eigentlich unser (fast) letzter Ausweg aus dem akuten Personalmangel darstellen sollte. Dank des guten Tümmlis durften wir aber dennoch kurzfristig starten, verfehlten aber erneut unser Zeitziel von unter drei Stunden um nur wenige Sekunden.
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Von Empfangsproblemen, Orientierungsproblemen, Darmproblemen, Zeitproblemen und vom Dresden-Marathon
| Start des Dresden-Marathons |
Nachdem ich zu Monatsbeginn in schneller Folge zwei Streckenrekorde eingebüßt habe sollte der Halbmarathon beim Dresden-Marathon mein Herbst-Highlight werden. In Form war ich ja anscheinend, denn das Training lief gut und ich konnte auch zum Monatsbeginn beim Borsberglauf und Rennsteig-Herbstlauf jeweils schneller als mein eigener Streckenrekord sein. Verloren habe ich die beiden aber trotzdem.
Freitag, 17. Oktober 2014
Die Letzten werden die Ersten sein
Es ist Donnerstagmorgen. Einem quengelndem Mini-Fischi dürstet es nach Milch. Dies reißt den steingleich schlafenden Vater unsanfst aus traumlosen Schlummer. Während die Raubtierfütterung beginnt fällt ihm auf: Hier ist irgendwas verkehrt.
Freitag, 12. September 2014
Plaste und Elaste
Wenn man im Kreise entfernter Verwandter als "Marathonläufer" vorgestellt wird, schmerzt es schon irgendwie, eine Richtigstellung abgeben zu müssen, dass man sowas aktuell mit Kind usw. nicht macht. Also muss dieser untragbare Zustand ja irgendwie geändert werden.
Samstag, 30. August 2014
Konfrontationstherapie
"It's all about the smiles, not the miles"
Um mein Missgeschick aus dem letzten Jahr wiedergutzumachen, fuhren wir auch diesen Sommer nach Dänemark. Diesmal aber mit stattlicher achtköpfiger Besatzung, wobei die beiden Kapitäne zwar nur halbe Portionen sind, dafür aber mitten in der Nacht gerne mal Alarm schlugen und die gesamte Mannschaft aus der Koje jagten.
Abonnieren
Posts (Atom)
